Einstieg in Google Analytics

Author Nils Koppelmann
19. Jan. 2018
timer 4 Min.

In einem der letzten Artikel habe ich einen ersten Einblick in Google Analytics gegeben. Dieser Folgepost zeigt, welche Bereiche Google Analytics hat und welche Schlüsse man aus den Daten ziehen kann bzw. wie man die Daten sinnvoll auswertet.

Bevor man sich an die Integration eines Analysetools wie Google Analytics oder Piwik macht, sollte man zuvor festlegen, worüber genau man eigentlich Auskunft erhalten möchte.

Oft sind die Beweggründe trivial wie etwa ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viele Besucher eine Seite in einem gewissen Zeitraum hat, in anderen Fällen möchte man jedoch herauszufinden an welchen Stellen es Optimierungspotential gibt.

Obwohl es sicher mehr Gründe für den Einsatz gibt, möchte ich vorrangig auf die beiden genannten eingehen, da das wohl die verbreitetsten.

Zunächst ein kurzes Wort zum Thema Datenschutz: mein Bestreben ist es so wenig Daten über Nutzer zu sammeln, ohne dadurch den Nutzkomfort und die Produktentwicklung zu beeinflussen. Das ist denke ich auch im Sinne der DSGVO.

Schritt 1: Google Account

Um Google Analytics (GA) zu nutzen benötigt man zuerst einen Google Account, dem Analytics dann zugeordnet werden kann.

Schritt 2: Analytics einrichten

Ein Analytics Konto kann viele verschiedene Seiten “im Auge behalten” wichtig ist jedoch zuerst, eine sogenannte “Property” in Analytics anzulegen, also die Domain, mit der man GA nutzen möchte. 

Analytics hilft bei der Einrichtung weitestgehend.

Nach Angabe der Domain erhält man einen Codeschnipsel, den man an geeigneter Stelle im <head>-Tag der Website einbinden muss.

Besteht bereits eine Google Analytics Integration für das genutzte CMS, kann auch die von GA angezeigte Property ID dort angegeben werden.

Schritt 3: Warten

Es kann einige Zeit vergehen, bis man Tendenzen und aussagekräftige Schlüsse aus den Darstellungen von Analytics ziehen kann. Abhängig von der Größe und vom Besucherdurchfluss der Seite kann das sogar mehrere Wochen dauern. So lohnt es sich gerade anfangs nicht täglich zu prüfen, ob und wie sich das Benutzerverhalten abzeichnet oder ändert. 

Nutzerzahlen

Nutzerzahlen sagen erst einmal wenig darüber aus, wie gut eine Website ist. Wichtiger ist, wie sich diese Statistik über einen gewissen Zeitraum entwickelt. Zeichnet sich beispielsweise ab, dass es sich bei den Besuchern hauptsächlich um Wiederkehrer handelt, dann macht man offensichtlich bereits etwas richtig. 

Dann kann man abwägen, ob sich die Investition in weiteres bzw. besseres Marketing lohnt. Oft ist das der Fall.

Optimierungspotential?

In den allermeisten Fällen kann man optimieren, die Frage ist nur wo.

Mit Hilfe von Google Analytics lässt sich beispielsweise im Bereich “Behaviour” herausfinden, welche Seiten(-bereiche) gut laufen und welche weniger gut.

Dazu kann man sich die Auswertungen unter Behaviour/Landingpages und Behaviour/Exit Pages anschauen.

Es zeichnet sich meist schnell ab, an welchen Stellen ein Nutzer auf die Seite gelangt, wie lange im Durschnitt mit wie vielen Zwischenstopps auf der Seite verweilt wird und an welcher er abspringt. 

Ist der Absprung an einer gewissen Stelle wie etwa dem Warenkorb ungewünscht, kann das daran liegen, dass der Besucher sich entweder noch unsicher beim Kauf des Produktes ist oder der Kaufprozess verwirrend oder anderweitig nicht durchführbar ist.

Stellt sich ein solcher Mangel heraus, sollte man alles daran legen genau an dieser Stelle zu optimieren.

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