Redaxo CMS Was ist das?

Author Nils Koppelmann
30. Nov. 2017
timer 3 Min.

Jeden Tag lesen wir Blogs, navigieren im Netz von A nach B. Bei der Suche nach dem besten Italiener der Stadt oder beim Buchkauf sind wir dauernd im Kontakt mit Webseiten. Von klein bis groß ist alles dabei: vom kleinen Blog des Nachbarn bis zur großen Firmenpräsenz.

Die meisten dieser Seiten sind mit sogenannten Content Management Systemen (CMS) erstellt. Ein CMS dient dazu Inhalte zu verwalten und im Web auch dazu diese darzustellen. Das wohl bekannteste ist Wordpress. Für das einfache Blog wie auch für die komplexe Website kann man diese Systeme einsetzen.

Ich habe immer schon Dinge ein klein wenig anders gemacht und so ist es nicht verwunderlich, dass inzwischen ein eher kleineres System meine Wahl in Sachen CMS ist. Dafür gibt es mehrere Gründe, welchen ich später noch mehr Beachtung schenken werden. Redaxo CMS.

Was muss ein CMS können?

Grundlegend muss ein CMS Inhalte strukturiert speichern und verwalten können. Das wars wirklich.

Neben der Grundfunktionalität sind auch andere Aspekte wie Erweiterbarkeit wichtig, das heißt, es muss möglich sein die Funktionalität des Systems so zu erweitern, dass ich meine spezifischen Inhalte möglichst gut einpflegen wie auch darstellen kann.

Gerade bei der zweiten Komponente Darstellung kommen viele Fragen auf wie zum Beispiel: muss das CMS eine Fertiglösung – die Eierlegende-Wollmilchsau - sein? In meinen Augen nicht, aber ich möchte die Möglichkeit haben aus der Seifenkiste einen Sportwagen zu machen, oder eben eine Limousine. Und das mit möglichst wenig Aufwand und viel Kontrolle über das was passiert.

Diesen Anspruch hat nicht jeder und auch ist der Ansatz sich nicht für jeden der richtige. Aber gerade für kleine bis mittelständische Unternehmen oder mich, der ein Produkt entwerfen und umsetzen möchte, das die richtigen Personengruppen anspricht und konvertiert ist das der Anspruch den ich habe.

TL;DR Redaxo CMS – Einfach. Flexibel. Sinnvoll

Das Besondere an Redaxo

Was das Redaxo CMS auszeichnet ist der Sandkasten in dem man spielt. Man bekommt von Haus aus ein System, das alle Möglichkeiten hat – man muss sie nur nutzen.

Anders wie bei Wordpress gibt es bisher für Redaxo keine vorgefertigten 1-Klick-Lösungen, denn dafür ist es im Ursprung auch nicht gedacht. Wobei - mit Bedacht - das möglich wäre. Redaxo kann so angepasst werden, wie man es benötigt. Die flachen Strukturen im Aufbau des Systems sind hier entscheidend.

Positiv für fachfremde Benutzer ist, dass Redaxo sich nach einer kurzen Einarbeitungsphase und mit ein bisschen Mühe einfach pflegen lässt.

Die Vielfalt an bereits existierenden Erweiterungen für Redaxo ist inzwischen breit gefächert und kann sich sehen lassen – 119 AddOns an der Zahl. So können Komponenten einfach hinzugefügt und integriert werden ohne, dass die Performance der Seite darunter leidet, wie man es von anderen Systemen gewohnt ist.

Neben den technischen Aspekten überzeugt ein gutes CMS auch durch eine ausgeprägte Community. Redaxo 1999 von yakamara entwickelt, hat inzwischen eine starke und aktive Gemeinschaft hinter sich, die sich zusammen mit dem "Core Team" um die Weiterentwicklung des Systems und der Erweiterungen kümmert.

Immer wieder sehe ich Projekte, die mit Redaxo realisiert wurden und erkenne schnell, dass neben dem technischen Geschick des Entwicklers auch Redaxo als CMS einen großen Beitrag dazu leistet, dass das Projekt ein Erfolg ist.

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